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Fisch positiv für Herz und Kreislauf

19. November 2009

Von: Nora Hendgen, staatl. geprüfte Ökotrophologin

In verschiedenen Studien fanden Wissenschaftler heraus, dass der Verzehr von Fisch das Risiko senkt an einem Herztod zu sterben. Bereits bei einem Verzehr von ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche, vorwiegend fetter Fisch, sinkt das Risiko für koronare Herz- Kreislauferkrankungen um 36 %. Vor allem durch die im Fisch vorhandenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann schon in wenigen Wochen bzw. Monaten ein positiver Effekt auf Herz und Kreislauf erzielt werden.

Was die Belastung der verschiedenen Fischarten mit Quecksilber anbelangt, so herrschten widersprüchliche Angaben. Klar ist aber, dass der positive Nutzen der ungesättigten Fettsäuren auf den menschlichen Körper höher zu bewerten ist als eventuelle Spuren von im Fisch enthaltenem Quecksilber. Weiterhin wurde Selen untersucht. Selen, ein wichtiges Spurenelement in der Nahrung, schützt Gewebe und Gefäße des Körpers. Es unterstützt den positiven Einfluss auf Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen und kann die eventuellen negativen Wirkungen des Quecksilbers abfangen.

Aber, mit dem Fischverzehr alleine lassen sich in kurzer Zeit keine überhöhten Blutfettwerte senken. Dazu bedarf es viele Monate bzw. Jahre des Konsums. Inwieweit sich der Fischverzehr auf Schlaganfällen, anderen Herzerkrankungen oder sogar Depressionen auswirkt, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau gesagt werden. Weitere Studien sind daher notwendig.

 

Quelle:

Mozaffarian D. Fish, Mercury, Selenium and Cardiovascular Risk: Current Evidence and Unanswered QuestionsInt J Environ Res Public Health. 2009 June; 6(6): 1894–1916

 

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